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Fachtagung "Zukunftsmusik" 2022

23. bis 24. September 2022

Brandenburg an der Havel

anmelden möchten.

Programm

 

Zukunftsmusik! Kunst- und musikpädagogische Bildung morgen

11. Fachtagung des Verbands der Musik- und Kunstschulen Brandenburg

 

Aktuell gehen die Musik- und Kunstschulen vielfältig neue Wege. Sie bieten damit einer sich wandelnden Gesellschaft in Stadt und Land attraktive Bildungsangebote und schaffen kulturelle Ressourcen in einer unübersichtlichen Zeit.

Die Fachtagung legt den Fokus auf die Potentiale der kontinuierlichen Bildungsarbeit für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, stellt analoge und digitale Werkzeuge vor, gibt einen Überblick über Methoden für die Unterrichtspraxis in den verschiedenen Fachbereichen, fragt nach den Voraussetzungen und schaut fachlich über den Tellerrand hinaus auf angrenzende Disziplinen.

Im Zentrum des gemeinsamen Arbeitens stehen Ihre Themen und Inhalte. Gemeinsam mit den Fachgruppen entsteht das Programm mit Workshops und Impulsen, das wertvolles Praxiswissen und Einblicke in die aktuelle Forschung verbindet.  

 

Veranstalter:

Verband der Musik- und Kunstschulen Brandenburg e. V.

 

In Kooperation mit

Stadt Brandenburg an der Havel

Musikschule "Vicco von Bülow" der Stadt Brandenburg

Wredow-Kunstschule - Stiftung Wredow'sche Zeichenschule

Kinder- und Jugend-Kunst-Galerie Sonnensegel e.V.

 

Gefördert von

Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg

 

Programm

FREITAG

 

10-11 Uhr

Eröffnung

11-11.30 Uhr

Fachvortrag: Apollos Gabe - oder warum der Mensch ohne Musik nicht leben kann

Prof. Dr. Eckart Altenmüller

11.45-12.45 Uhr

Treffen der Fachgruppen

14-16 Uhr

Workshops Modul A

16.30-18.30 Uhr

Workshops Modul B

19 Uhr

Abendveranstaltung mit Büffet

 

 

SAMSTAG

 

9-11 Uhr

Workshops Modul C

11.30-12.15 Uhr

Podium mit Gespräch

12.30-13.30 Uhr

Performance in der Wandelhalle mit Imbiss

14-16 Uhr

Workshops Modul D

 

Ihre Teilnahme
* 

Bitte teilen Sie uns mit, ob Sie kommen.

Ihre persönlichen Daten:
Anrede
Anrede
Kontaktdaten

Bitte vollständigen Namen angeben, sofern Angabe auf dem Teilnehmerzertifikat erwünscht.

Fachgruppe *
Fachgruppe
Fr: Workshops Modul A

Bitte wählen Sie aus diesem Modul A einen Workshop aus als erste Wahl. Falls dieser überbelegt ist oder aus Gründen mangelnder Teilnahme ausfällt, bitten wir Sie, uns Ihre Alternativwünsche anzugeben (Mehrfachnennung möglich).
Zu beachten: Eine Anerkennung ist nur möglich, wenn aus allen Modulen (Freitag: A und B bzw. Samstag: C und D) ein Workshop belegt wurde.

 

 

A1. Masken fürs Kostüm! Plastisches Gestalten für die Bühne
A1. Masken fürs Kostüm! Plastisches Gestalten für die Bühne

Dozent: Dietmar Block

 

Gemeinsam an einem Werk arbeiten, Einblicke in andere Fachbereiche bekommen und ein gemeinschaftliches Erfolgserlebnis erfahren – interdisziplinäres Arbeiten innerhalb der Einrichtung ist an vielen Kunstschulen ein Gelingensfaktor.

Die Wredow-Kunstschule stellt ihre Kooperation zwischen den Bereichen Theater und Plastischem Gestalten vor. Teilnehmende der Bildhauerwerkstatt entwerfen, modellieren und gestalten Masken für Bühnenproduktionen. Die Masken werden für die Darstellerinnen und Darsteller nach Maß angefertigt, sind zum Teil mit Funktionen ausgestattet, passen in die Konzeption des Kostüm- und Bühnenbilds und werden damit ein wichtiger Bestandteil der Inszenierung. Den Teilnehmenden des Workshops werden Methoden vorgestellt und praktisch in der Bildhauerwerkstatt erprobt.

Die Workshops A1 und B1 bauen aufeinander auf, können aber auch einzeln belegt werden.

Dieser Workshop richtet sich an Kunstschul-Lehrkräfte und kann von Lehrkräften der Fachgruppn Bildende und Darstellende Kunst besucht werden.

 

 

 

A2. Arbeit mit gemischten Streichergruppen und Anfängerorchestern
A2. Arbeit mit gemischten Streichergruppen und Anfängerorchestern

Dozenten: Birgit und Peter Boch 

 

Die beiden jeweils aufeinander aufbauenden Module A und C bzw. B und D bieten Streicherlehrkräften Gelegenheit, sich mit verschiedenen Komponenten des gemeinschaftlichen Lernens in gemischten Gruppen und Anfängerorchestern in den ersten Streicherjahren zu beschäftigen. Dies bedeutet, dass die gemeinsame Arbeit auch in Proben stets mit unterrichtlichen Inhalten verbunden wird, also die Spieltechnik im Musizieren mit anderen verbessert wird. An Beispielen werden unterschiedliche Probentechniken praktisch durchgeführt. Hilfreich in diesem Zusammenhang ist es, sich auch mit den Grundlagen eines Nebeninstruments der Streicherfamilie vertraut zu machen, um in heterogenen Ensembles fachkompetente Hilfe anbieten zu können.

Dieser Workshop richtet sich an Lehrkräfte der Fachgruppe Streicher.

 

 

 

A3. Neue Materialien und Spielideen für das gemeinsame Musizieren
A3. Neue Materialien und Spielideen für das gemeinsame Musizieren

Dozenten: Jochen Buschmann und Clemens Völker

 

A: Didaktik & Methodik für den Gruppenunterricht

Der Workshop zeigt die wichtigsten Themen und Handlungsfelder aus der Perspektive „Gruppenunterricht“ auf. Schwerpunkt ist das ganzheitliche gemeinsame Lernen und Musizieren in der Unterstufe. Im Teamteaching zweier Dozenten wird erfahrbar, wie inspirierend und dynamisch die kollegiale Zusammenarbeit sein kann. Inhalte: Einstieg in den Gruppenunterricht, methodische Wege, Üben im Unterricht, Unterrichtsformen, Gruppendynamik, Kommunikation, Ziele und Inhalte sowie Unterrichtsplanung.

Dieser Workshop kann von Lehrkräften aller Fachgruppen besucht werden.

 

 

 

 

 

A4. „Wie sag ich’s meinem Kind“ oder „Hey Leute hört mal, wer da spielt“ Ensemblemusizieren von Duo bis Orchester. Motivation für Eltern und Schüler von Beginn an und schon davor!
A4. „Wie sag ich’s meinem Kind“ oder „Hey Leute hört mal, wer da spielt“ Ensemblemusizieren von Duo bis Orchester. Motivation für Eltern und Schüler von Beginn an und schon davor!

Dozent: Michael Dittrich

 

Musizieren in Ensembles – vom Duo bis zum Orchester – ist als „Ergänzungsfach“ an Musikschulen nicht wegzudenken. Wie aber bringt man Kinder, Jugendliche und auch oftmals die Eltern dazu, dass sie gern und breitwillig ihre Zeit und Kräfte dafür investieren? Die fachübergreifenden Workshops setzen bei den bereits bestehenden Ensembles an, thematisieren Motivation, praktische Tipps für den Unterricht und die so wertvolle Eltern-Mit-arbeit sowie den möglichen Ausbau der Ensemblearbeit.

Dieser Workshop kann von Lehrkäften aller Fachgruppen besucht werden.

 

 

 

 

A5. Körper und Klavier im Dialog
A5. Körper und Klavier im Dialog

Dozentin: Dr. Henriette Gärtner

 

Der Mensch erbringt Höchstleistungen beim Musizieren. Wer ein Leben lang beschwerdefrei musizieren möchte, muss seinen Körper daher wie ein kostbares Instrument behandeln, ihn pflegen, erhalten und stärken. In diesem Workshop soll der direkte Zusammenhang zwischen Körperarbeit und Methoden des Übens aufgezeigt werden. Welche Rolle spielen Aspekte wie Körperwahrnehmung, Körperhaltung, Atmung sowie Muskelspannung und -entspannung beim Klavierspiel und beim Üben? Es wird ein Repertoire an Warm-Up-Körperübungen und an grundlegenden Übe- und Lernmethoden am Klavier vorgestellt und praktisch demonstriert. Dazu gehören unter anderem mentales Training, differenzielles und fragmentiertes Üben sowie Aufgabenrotation. Im Themenfeld „Lehrer-Schüler-Dialog“ soll auch das Bewusstsein und die Sensibilität für die Sprache geweckt und geschärft werden. Die Teilnehmenden sind herzlich dazu eingeladen, ihre eigenen oder auch Erfahrungen anderer einzubringen. In beiden Modulen sind Klavier-Schülerinnen und Schüler (A – Unterstufe, B – Mittel- und Oberstufe) eingeladen, die Methoden des Übens zu demonstrieren. Die Workshops A5 und B4 bauen aufeinander auf, können aber auch einzeln belegt werden.

Dieser Workshop richtet sich an Klavier-Lehrkräfte.

 

 

 

A6. Musik-Kinesiologie für alle, die stressfrei unterrichten wollen
A6. Musik-Kinesiologie für alle, die stressfrei unterrichten wollen

Dozentin: Prof. Furugh Karimi-Djafar-Zadeh

 

Musik-Kinesiologie stellt die Verbindung von Musik, Emotion und Individuum her. Die ganzheitliche Betrachtung beim Erfahren von Musik eröffnet Musikerinnen und Musikern ein neues Feld, Musik zu genießen, die kraftvolle Wirkung der Musik zu nutzen und sich stressfrei auf der Bühne zu präsentieren. Ziel ist es, sowohl durch Körperarbeit, Atem- und Koordinationsübungen mit Freude und Motivation zu üben, als auch technisch schwierige Stellen mit Bewegungen („Gehirn-Jogging“) besser zu bewältigen. Die Techniken der Musik-Kinesiologie sind für Musikerinnen und Musiker wie auch für Pädagoginnen und Pädagogen aller Instrumente und für Gesang gleichermaßen bereichernd.

Die Workshops A6, B5, C7 und D6 bauen aufeinander auf, können aber auch einzeln belegt werden.

Dieser Workshop richtet sich an alle Fachgruppen.

 

 

A7. Küchenlitho mit Cola - Druckworkshop
A7. Küchenlitho mit Cola - Druckworkshop

Dozentin: Rita Lass

 

Die Cola-Lithographie, auch Küchenlitho genannt, ist eine Flachdrucktechnik und basiert auf der Abstoßung von Fett und Wasser. Geätzt wird mit der in der Cola enthaltenen Phosphorsäure. Es ist eine experimentelle Technik für unikale Drucke in Serie. Man spart im Gegensatz zur Lithographie Zeit, benötigt keine gesundheitsschädlichen Lösemittel und es bedarf keiner voll ausgestatteten Druckwerkstatt. Stattdessen kann man in der Gruppe verschiedene Dinge, die sich im Haushalt finden, ausprobieren und mit großem Spaß Naturwissenschaften und Kunst verbinden. Wussten Sie zum Beispiel, dass man Fett mit Sojasoße entfernen kann? Mit etwas Übung, Geschick und Aufmerksamkeit ist die Technik kinderleicht und lässt sich gut in den Schulunterricht integrieren.

Die Workshops geben die Möglichkeit, die Technik der Küchenlithographie zu erlernen und eigene Grafiken zu drucken. Es wird jeweils in die Drucktechnik eingeführt und diese erprobt. Anschließend gestalten die Teilnehmenden eine Grafik mit eigenem Motiv. Wer an mehreren Workshops (A7, B6, C8, D7) teilnimmt, hat die Möglichkeit, tiefer in die Technik einzusteigen und mehrfarbig zu drucken. Vorkenntnisse sind nicht nötig.

Dieser Workshop richtet sich an Kunst-Lehrkräfte.

 

 

A8. Einstieg in DAW und VST – für Musikschul-Lehrkräfte und Einsteiger in die Musikproduktion
A8. Einstieg in DAW und VST – für Musikschul-Lehrkräfte und Einsteiger in die Musikproduktion

Dozenten: Thomas Oestereich & Mirco Reimer (ZPOP Brandenburg)

 

Bundesweit werden etwa 90 Prozent aller Musikproduktionen digital produziert. Neue kreative Räume entstehen. Moderne Musiklehre, kulturelle Bildung und Nachwuchsförderung brauchen daher einen kompetenten Umgang mit digitalen Arbeitshilfen wie DAW (Digital Audio Workstation) und VST (Virtuell Studio Technologie). Dieser Workshop gibt einen konkreten Einstieg in die rechnerbasierte Musikproduktion und deren Möglichkeiten und Einsatzweisen. Praxisnah (am im Workshop zur Verfügung gestellten Rechner) lernen Sie die DAW kennen und nutzen. Wir bieten dabei aktive Probiermöglichkeiten, die erste eigene, kleine, digitale Musikproduktion und genug Zeit und Raum für Fragen.

Dieser Workshop kann von Lehrkäften aller Fachgruppen besucht werden, ist jedoch ausdrücklich für Einsteigerinnen und Einsteiger gedacht.

 

 

A9. Dancing for Nature
A9. Dancing for Nature

Dozentin: Irina Pauls

 

Bei „Dancing for Nature“ entwickeln alle Tanzbereiche der Musik- und Kunstschulen ein gemeinsames neues Tanzstück, welches im Rahmen des Festivals SOUND CITY 2023 in Schwedt/Oder aufgeführt wird. Im Workshop mit der Choreografin und Regisseurin Irina Pauls werden das Gesamtkonzept und die Form des Tanzstückes erläutert und Möglichkeiten der Umsetzung gemeinsam beleuchtet. Welche Ideen sind schon entstanden oder entstehen gerade? Wie sind die jeweils speziellen Bedingungen der einzelnen Tanzklassen und wie kann die künstlerisch-pädagogische Arbeit in das gemeinsame Erlebnis des Tanzstücks münden? Ideen aus dem Fachgruppentreffen werden in den Workshops (A + B) aus verschiedenen Richtungen beleuchtet. Die Teilnehmenden lassen sich von Sounds zu unterschiedlichsten Bewegungsideen anregen. Improvisationen über Klänge, Geräusche, Sprache und auch die Singstimme werden gegenseitig beobachtet und mithilfe von Assoziationen zu Naturereignissen beschrieben. Rhythmus strukturiert die Bewegungen. Über musikalische Phrasierung werden Kompositionsprinzipien gefunden, ostinate Formen führen zu Bewegungssystemen, die der Eigengesetzlichkeit der Natur einen künstlerischen Ausdruck verleihen. Alle Tanztechniken sind willkommen.

 

An den Workshops können auch Lehrkräfte teilnehmen, die nicht am Projekt „Dancing for Nature“ beteiligt sind. Die Einheiten A9 und B8 bauen aufeinander auf, aber können auch einzeln belegt werden.

Dieser Workshop richtet sich an Tanz-Lehrkräfte.

 

 

A10.Vom (Zu-)Hören zum Singen: Das Entstehen einer inneren musikalischen Landkarte
A10.Vom (Zu-)Hören zum Singen: Das Entstehen einer inneren musikalischen Landkarte

Dozentin: Eva Spaeth

 

Der Workshop zeigt erste Wege und Methoden, wie Kinder und Jugendliche über einfache tonale Bausteine und eine vielfältige musikalische Hörumgebung zu einem sicheren Tonbewusstsein geführt werden können. Dabei ist die relative Solmisation ein wichtiger Aspekt auf dem Weg vom (Zu-)Hören zum selbständigen kreativen Umgang mit tonalen Inhalten und der eigenen Singstimme.

Dieser vokalpädagogische Workshop wendet sich an Gesangspädagoginnen und -pädagogen, Chorleitungen und Lehrkräfte für Singklassen sowie weitere Interessierte.

 

 

 

A11. Was ist nur mit Oskar los? Impuls-Workshop zum Kinderschutz
A11. Was ist nur mit Oskar los? Impuls-Workshop zum Kinderschutz

Dozentin: Kristin Tautorat

 

Kindeswohlgefährdung hat viele Gesichter – wichtig ist, dass wir sie erkennen und wissen, was zu tun ist. Dieser Workshop soll eine praktische Anregung bieten, mögliche Risiken für Kinder und Jugendliche besser zu sehen und einzuschätzen, um anschließend geeignete und notwendige Maßnahmen ergreifen zu können.

Im Mittelpunkt des Workshops stehen folgende Praxisinhalte:

  • der institutionelle Schutzauftrag
  • Risiken und Anzeichen für eine Kindeswohlgefährdung
  • Möglichkeiten und Verfahren einer qualifizierten Gefährdungseinschätzung
  • die Fallberatung im Kontext Kinderschutz

Kristin Tautorat ist staatlich anerkannte Kindheitspädagogin. Als Fachberaterin für Kindertageseinrichtungen der Stiftung Ev. Jugendhilfe, koordiniert und berät sie Kinderschutzfachkräfte in Magdeburg. Außerdem ist sie als insoweit erfahrene Fachkraft tätig. Zuvor arbeitete Frau Tautorat mehrere Jahre in einer Einrichtung der Kinder- und Jugendhilfe.

Die Workshops A11 und B10 bauen aufeinander auf, aber können auch einzeln belegt werden.

Dieser Workshop richtet sich an Lehrkräfte aller Fachgruppen sowie Leiterinnen und Leiter von Musik- und Kunstschulen.

 

 

A12. Komponieren in der Musikschule
A12. Komponieren in der Musikschule

Dozent: Philipp Vandré

 

Im Instrumentalunterricht Musik zu erfinden ist ausdrücklich vom Verband deutscher Musikschulen erwünscht und das zurecht, denn kaum eine Tätigkeit trägt so umfassend zur Persönlichkeitsentwicklung bei wie das Erfinden und Formen eigener Musik. Und dennoch geraten wir schnell auf unsicheres Terrain, da es noch immer an kompositionspädagogischer Ausbildung mangelt. Der Workshop möchte dem entgegenwirken. Schwerpunkte sind das Entwickeln von Gestaltungsaufgaben und perspektivisches Rückmelden zu kompositorischen Arbeiten. Die Workshops A12 und B11 bauen aufeinander auf, aber können auch einzeln besucht werden.

Dieser Workshop kann von Lehrkräften aller Fachgruppen besucht werden.

 

A13. Stimme und Körper in der Früherziehung
A13. Stimme und Körper in der Früherziehung

Dozentin: Barbara Völkel

 

Stimme und Körper – DAS INSTRUMENT für musikalische Bildung in der Früherziehung. Anhand unterschiedlicher praktischer Beispiele erleben die Teilnehmenden, wie das gemeinsame Singen die Konzentration und Lernbereitschaft positiv beeinflusst. Im Fokus stehen dabei die altersgerechte Singlage und begleitende Bewegungen. Themen sind unter anderem: Physiologische Grundlagen des Singens, die Lehrperson als stimmliches Vorbild, Singen in Bewegung, Metrum und Rhythmus mit dem Körper.

Dieser Workshop richtet sich an EMP-Lehrkräfte.

 

 

A14. Einblicke ins Arrangieren
A14. Einblicke ins Arrangieren
A15. Leitung von Bigbands
A15. Leitung von Bigbands

Dozent: Prof. Finn Wiesner

 

Swing, Blues, Jazz und Pop – diese Mischung zündet, wenn Big Bands in Musikschulen oder Schulen auftreten. Auf viele Höhepunkte gemeinsamen Erlebens bei Konzerten, Musikfahrten oder auch Wettbewerben können die Musikerinnen und Musiker dieser Formation zurückblicken. Besetzt ist die Big Band in den Bläsern mit Saxophonen, Trompeten und Posaunen und wird durch die Rhythmus-Combo aus Schlagzeug, E-Gitarre, (E-)Piano und (E-)Bass zur soundstarken Band vervollständigt. Lehrkräfte an Musikschulen oder Schulen, die bereits eine Big Band leiten oder eine aufbauen wollen, bekommen in den praxisnahen Workshops am Freitag viele Tipps für die Probenarbeit und für den Aufbau eines vielfältigen Repertoires.

Die Workshops A15 und B14 bauen aufeinander auf, aber können auch einzeln belegt werden.

Der Workshop richtet sich an Lehrkräfte von Blechblasinstrumenten, Saxophon, Schlagwerk und Bigband-Leiter.

 

A16. Lyrics schreiben - Welt erfahren
A16. Lyrics schreiben - Welt erfahren

Dozent: Norman Sinn

 

Der Workshop widmet sich Ausdrucksformen der Jugendkultur, den künstlerischen Herangehensweisen in den populären Künsten und schlägt damit eine Brücke von den offenen Angeboten in der Subkultur zu der Arbeit in öffentlichen Musikschulen. Wie kann man Jugendliche in der Bandarbeit zum Lyrics schreiben anleiten? Wie entstehen ausgehend von den Elementen eines Musikstücks aus den ersten Reimen komplexe Texte mit Strophen und Refrain? Wie werden Kompetenzen zu Bühnenperformance, Körpersprache und Außenwirkung vermittelt? Welche Erzählformen werden im HipHop verwendet? Das Schreiben eines Songs als kreativer Prozess der Jugendlichen lässt diese vor der Gruppe über die eigenen Grenzen hinauswachsen, erweitert die Ausdrucksfähigkeiten und das Bewusstsein des eigenen Wirkens. Sie erfahren den individuellen Rhythmus von Sprache, können sich ausprobieren und ihre Songs aufnehmen. Am Beispiel aus 20 Jahren Erfurter Zughafen vom Produktionsbüro zum Creative Quartiermanagement wird der kreative Prozess vom ersten Reim bis zum fertigen Song vorgestellt und mit den Workshop-Teilnehmenden erprobt.

 

 

 

 

Fr: Workshops Modul B

Bitte wählen Sie aus diesem Modul B einen Workshop aus als erste Wahl. Falls dieser überbelegt ist oder aus Gründen mangelnder Teilnahme ausfällt, bitten wir Sie, uns Ihre Alternativwünsche anzugeben (Mehrfachnennung möglich).
Zu beachten: Eine Anerkennung ist nur möglich, wenn aus allen Modulen (Freitag: A und B bzw. Samstag: C und D) ein Workshop belegt wurde.

 

 

 

B1. Masken fürs Kostüm! Plastisches Gestalten für die Bühne
B1. Masken fürs Kostüm! Plastisches Gestalten für die Bühne

Dozent: Dietmar Block

 

Gemeinsam an einem Werk arbeiten, Einblicke in andere Fachbereiche bekommen und ein gemeinschaftliches Erfolgserlebnis erfahren – interdisziplinäres Arbeiten innerhalb der Einrichtung ist an vielen Kunstschulen ein Gelingensfaktor.

Die Wredow-Kunstschule stellt ihre Kooperation zwischen den Bereichen Theater und Plastischem Gestalten vor. Teilnehmende der Bildhauerwerkstatt entwerfen, modellieren und gestalten Masken für Bühnenproduktionen. Die Masken werden für die Darstellerinnen und Darsteller nach Maß angefertigt, sind zum Teil mit Funktionen ausgestattet, passen in die Konzeption des Kostüm- und Bühnenbilds und werden damit ein wichtiger Bestandteil der Inszenierung. Den Teilnehmenden des Workshops werden Methoden vorgestellt und praktisch in der Bildhauerwerkstatt erprobt.

Die Workshops A1 und B1 bauen aufeinander auf, können aber auch einzeln belegt werden.

Dieser Workshop richtet sich an Kunstschul-Lehrkräfte und kann von Lehrkräften der Fachgruppn Bildende und Darstellende Kunst besucht werden.

 

 

 

B2. Arbeit mit gemischten Streichergruppen und Anfängerorchestern
B2. Arbeit mit gemischten Streichergruppen und Anfängerorchestern

Dozenten: Birgit und Peter Boch

 

Die beiden jeweils aufeinander aufbauenden Module A und C bzw. B und D bieten Streicherlehrkräften Gelegenheit, sich mit verschiedenen Komponenten des gemeinschaftlichen Lernens in gemischten Gruppen und Anfängerorchestern in den ersten Streicherjahren zu beschäftigen. Dies bedeutet, dass die gemeinsame Arbeit auch in Proben stets mit unterrichtlichen Inhalten verbunden wird, also die Spieltechnik im Musizieren mit anderen verbessert wird. An Beispielen werden unterschiedliche Probentechniken praktisch durchgeführt. Hilfreich in diesem Zusammenhang ist es, sich auch mit den Grundlagen eines Nebeninstruments der Streicherfamilie vertraut zu machen, um in heterogenen Ensembles fachkompetente Hilfe anbieten zu können.

Dieser Workshop richtet sich an Lehrkräfte der Fachgruppe Streicher.

 

 

 

 

B3. Neue Materialien und Spielideen für das gemeinsame Musizieren
B3. Neue Materialien und Spielideen für das gemeinsame Musizieren

Dozenten: Jochen Buschmann und Clemens Völker

 

Maßgeschneiderte Arrangements begeistern Schülerinnen und Schüler und die kreative Entfaltung im Arrangieren und das Realisieren eigener Ideen macht auch Lehrende glücklich! Im klangvollen und selbsterklärenden Arrangement findet jeder und jede eine angemessen schwere Stimme und Entwicklungsräume. Wir üben vielseitige Spieltechniken und musikalische Rollen. In diesem Workshop erstellen wir in Kleingruppen eigene Arrangements.

Dieser Workshop kann von Lehrkräften aller Fachgruppen besucht werden.

 

 

 

B4. Körper und Klavier im Dialog
B4. Körper und Klavier im Dialog

Dozentin: Dr. Henriette Gärtner

 

Der Mensch erbringt Höchstleistungen beim Musizieren. Wer ein Leben lang beschwerdefrei musizieren möchte, muss seinen Körper daher wie ein kostbares Instrument behandeln, ihn pflegen, erhalten und stärken. In diesem Workshop soll der direkte Zusammenhang zwischen Körperarbeit und Methoden des Übens aufgezeigt werden. Welche Rolle spielen Aspekte wie Körperwahrnehmung, Körperhaltung, Atmung sowie Muskelspannung und -entspannung beim Klavierspiel und beim Üben? Es wird ein Repertoire an Warm-Up-Körperübungen und an grundlegenden Übe- und Lernmethoden am Klavier vorgestellt und praktisch demonstriert. Dazu gehören unter anderem mentales Training, differenzielles und fragmentiertes Üben sowie Aufgabenrotation. Im Themenfeld „Lehrer-Schüler-Dialog“ soll auch das Bewusstsein und die Sensibilität für die Sprache geweckt und geschärft werden. Die Teilnehmenden sind herzlich dazu eingeladen, ihre eigenen oder auch Erfahrungen anderer einzubringen. In beiden Modulen sind Schülerinnen und Schüler (A – Unterstufe, B – Mittel- und Oberstufe) eingeladen, die Methoden des Übens zu demonstrieren. Die Workshops A5 und B4 bauen aufeinander auf, können aber auch einzeln belegt werden.

Dieser Workshop richtet sich an Klavier-Lehrkräfte.

 

 

 

B5. Musik-Kinesiologie für alle, die stressfrei unterrichten wollen
B5. Musik-Kinesiologie für alle, die stressfrei unterrichten wollen

Dozentin: Prof. Furugh Karimi-Djafar-Zadeh

 

Musik-Kinesiologie stellt die Verbindung von Musik, Emotion und Individuum her. Die ganzheitliche Betrachtung beim Erfahren von Musik eröffnet Musikerinnen und Musikern ein neues Feld, Musik zu genießen, die kraftvolle Wirkung der Musik zu nutzen und sich stressfrei auf der Bühne zu präsentieren. Ziel ist es, sowohl durch Körperarbeit, Atem- und Koordinationsübungen mit Freude und Motivation zu üben, als auch technisch schwierige Stellen mit Bewegungen („Gehirn-Jogging“) besser zu bewältigen. Die Techniken der Musik-Kinesiologie sind für Musikerinnen und Musiker wie auch für Pädagoginnen und Pädagogen aller Instrumente und für Gesang gleichermaßen bereichernd.

Die Workshops A6, B5, C7 und D6 bauen aufeinander auf, können aber auch einzeln belegt werden.

Dieser Workshop kann von Lehrkräften aller Fachgruppen belegt werden.

 

 

 

 

B6. Küchenlitho mit Cola - Druckworkshop
B6. Küchenlitho mit Cola - Druckworkshop

Dozentin: Rita Lass

 

Die Cola-Lithographie, auch Küchenlitho genannt, ist eine Flachdrucktechnik und basiert auf der Abstoßung von Fett und Wasser. Geätzt wird mit der in der Cola enthaltenen Phosphorsäure. Es ist eine experimentelle Technik für unikale Drucke in Serie. Man spart im Gegensatz zur Lithographie Zeit, benötigt keine gesundheitsschädlichen Lösemittel und es bedarf keiner voll ausgestatteten Druckwerkstatt. Stattdessen kann man in der Gruppe verschiedene Dinge, die sich im Haushalt finden, ausprobieren und mit großem Spaß Naturwissenschaften und Kunst verbinden. Wussten Sie zum Beispiel, dass man Fett mit Sojasoße entfernen kann? Mit etwas Übung, Geschick und Aufmerksamkeit ist die Technik kinderleicht und lässt sich gut in den Schulunterricht integrieren.

Die Workshops geben die Möglichkeit, die Technik der Küchenlithographie zu erlernen und eigene Grafiken zu drucken. Es wird jeweils in die Drucktechnik eingeführt und diese erprobt. Anschließend gestalten die Teilnehmenden eine Grafik mit eigenem Motiv. Wer an mehreren Workshops (A7, B6, C8, D7) teilnimmt, hat die Möglichkeit, tiefer in die Technik einzusteigen und mehrfarbig zu drucken. Vorkenntnisse sind nicht nötig.

Dieser Workshop richtet sich an Kunst-Lehrkräfte.

 

 

 

B7. Einstieg in DAW und VST
B7. Einstieg in DAW und VST

Dozenten: Thomas Oestereich & Mirco Reimer (ZPOP Brandenburg)

 

Bundesweit werden etwa 90 Prozent aller Musikproduktionen digital produziert. Neue kreative Räume entstehen. Moderne Musiklehre, kulturelle Bildung und Nachwuchsförderung brauchen daher einen kompetenten Umgang mit digitalen Arbeitshilfen wie DAW (Digital Audio Workstation) und VST (Virtuell Studio Technologie). Dieser Workshop gibt einen konkreten Einstieg in die rechnerbasierte Musikproduktion und deren Möglichkeiten und Einsatzweisen. Praxisnah (am im Workshop zur Verfügung gestellten Rechner) lernen Sie die DAW kennen und nutzen. Wir bieten dabei aktive Probiermöglichkeiten, die erste eigene, kleine, digitale Musikproduktion und genug Zeit und Raum für Fragen.

 Dieser Workshop kann von Lehrkäften aller Fachgruppen besucht werden, ist jedoch ausdrücklich für Einsteigerinnen und Einsteiger gedacht.

 

 

 

B8. Dancing for Nature
B8. Dancing for Nature

Dozentin: Irina Pauls

 

Bei „Dancing for Nature“ entwickeln alle Tanzbereiche der Musik- und Kunstschulen ein gemeinsames neues Tanzstück, welches im Rahmen des Festivals SOUND CITY 2023 in Schwedt/Oder aufgeführt wird. Im Workshop mit der Choreografin und Regisseurin Irina Pauls werden das Gesamtkonzept und die Form des Tanzstückes erläutert und Möglichkeiten der Umsetzung gemeinsam beleuchtet. Welche Ideen sind schon entstanden oder entstehen gerade? Wie sind die jeweils speziellen Bedingungen der einzelnen Tanzklassen und wie kann die künstlerisch-pädagogische Arbeit in das gemeinsame Erlebnis des Tanzstücks münden? Ideen aus dem Fachgruppentreffen werden in den Workshops (A + B) aus verschiedenen Richtungen beleuchtet. Die Teilnehmenden lassen sich von Sounds zu unterschiedlichsten Bewegungsideen anregen. Improvisationen über Klänge, Geräusche, Sprache und auch die Singstimme werden gegenseitig beobachtet und mithilfe von Assoziationen zu Naturereignissen beschrieben. Rhythmus strukturiert die Bewegungen. Über musikalische Phrasierung werden Kompositionsprinzipien gefunden, ostinate Formen führen zu Bewegungssystemen, die der Eigengesetzlichkeit der Natur einen künstlerischen Ausdruck verleihen. Alle Tanztechniken sind willkommen.

 

An den Workshops können auch Lehrkräfte teilnehmen, die nicht am Projekt „Dancing for Nature“ beteiligt sind. Die Einheiten A9 und B8 bauen aufeinander auf, aber können auch einzeln belegt werden.

Dieser Workshop richtet sich an Tanz-Lehrkräfte.

 

 

 

 

B9. Gruppenpsychologische Fragestellungen in der Ensemblearbeit
B9. Gruppenpsychologische Fragestellungen in der Ensemblearbeit

Dozentin: Eva Spaeth

 

Die Kunst des Leitens und Anleitens erfordert ein hohes Maß an Selbstreflexion, Kommunikations- und Empathiefähigkeit sowie ein umfassendes Verständnis für die pädagogischen und psychologischen Zusammenhänge in der Arbeit mit Gruppen. Diese Aspekte sollen im zweiten Workshop praktisch erlebt und reflektiert werden. Ziel ist es, die eigene Wahrnehmung für all die feinen Schwingungen in musizierenden Gruppen zu schärfen und das eigene Handlungsrepertoire zu erweitern.

Dieser Workshop kann von Lehrkräften aller Fachgruppen besucht werden.

 

 

B10. Was ist nur mit Oskar los? Impuls-Workshop zum Kinderschutz
B10. Was ist nur mit Oskar los? Impuls-Workshop zum Kinderschutz

Dozentin: Kristin Tautorat

 

Kindeswohlgefährdung hat viele Gesichter – wichtig ist, dass wir sie erkennen und wissen, was zu tun ist. Dieser Workshop soll eine praktische Anregung bieten, mögliche Risiken für Kinder und Jugendliche besser zu sehen und einzuschätzen, um anschließend geeignete und notwendige Maßnahmen ergreifen zu können.

Im Mittelpunkt des Workshops stehen folgende Praxisinhalte:

  • der institutionelle Schutzauftrag
  • Risiken und Anzeichen für eine Kindeswohlgefährdung
  • Möglichkeiten und Verfahren einer qualifizierten Gefährdungseinschätzung
  • die Fallberatung im Kontext Kinderschutz

Kristin Tautorat ist staatlich anerkannte Kindheitspädagogin. Als Fachberaterin für Kindertageseinrichtungen der Stiftung Ev. Jugendhilfe, koordiniert und berät sie Kinderschutzfachkräfte in Magdeburg. Außerdem ist sie als insoweit erfahrene Fachkraft tätig. Zuvor arbeitete Frau Tautorat mehrere Jahre in einer Einrichtung der Kinder- und Jugendhilfe.

Die Workshops A11 und B10 bauen aufeinander auf, aber können auch einzeln belegt werden.

Dieser Workshop richtet sich an Lehrkräfte aller Fachgruppen sowie Leiterinnen und Leitern von Musik- und Kunstschulen.

 

 

 

B11. Komponieren in der Musikschule
B11. Komponieren in der Musikschule

Dozent: Philipp Vandré

 

Im Instrumentalunterricht Musik zu erfinden ist ausdrücklich vom Verband deutscher Musikschulen erwünscht und das zurecht, denn kaum eine Tätigkeit trägt so umfassend zur Persönlichkeitsentwicklung bei wie das Erfinden und Formen eigener Musik. Und dennoch geraten wir schnell auf unsicheres Terrain, da es noch immer an kompositionspädagogischer Ausbildung mangelt. Der Workshop möchte dem entgegenwirken. Schwerpunkte sind das Entwickeln von Gestaltungsaufgaben und perspektivisches Rückmelden zu kompositorischen Arbeiten.

Die Workshops A12 und B11 bauen aufeinander auf, aber können auch einzeln besucht werden.

Dieser Workshop kann von Lehrkräften aller Fachgruppen besucht werden.

 

 

 

B12. Relative Solmisation und Rhythmussprache
B12. Relative Solmisation und Rhythmussprache

Dozentin: Barbara Völkel

 

Relative Solmisation und Rhythmussprache – DIE PRAXIS zur Vermittlung musikalischer Grundlagen. Die Teilnehmenden lernen vielfältige Möglichkeiten kennen, wie in Verbindung mit relativer Solmisation und Rhythmussprache nach Zoltán Kodály der ganze Mensch musiziert und das Erlernen der Notenschrift ohne Umwege gelingt. Vom „kinderleichten“ Einstieg über Solmisationssilben und Handgesten bis zur Rhythmussprache im Klassenmusizieren und ohne Notensystem.

Dieser Workshop kann von Lehrkräfter aller Fachgruppen besucht werden.

 

 

B13. Einblicke ins Arrangieren
B13. Einblicke ins Arrangieren
B14. Leitung von Bigbands
B14. Leitung von Bigbands

Dozent: Prof. Finn Wiesner

 

Swing, Blues, Jazz und Pop – diese Mischung zündet, wenn Big Bands in Musikschulen oder Schulen auftreten. Auf viele Höhepunkte gemeinsamen Erlebens bei Konzerten, Musikfahrten oder auch Wettbewerben können die Musikerinnen und Musiker dieser Formation zurückblicken. Besetzt ist die Big Band in den Bläsern mit Saxophonen, Trompeten und Posaunen und wird durch die Rhythmus-Combo aus Schlagzeug, E-Gitarre, (E-)Piano und (E-)Bass zur soundstarken Band vervollständigt. Lehrkräfte an Musikschulen oder Schulen, die bereits eine Big Band leiten oder eine aufbauen wollen, bekommen in den praxisnahen Workshops am Freitag viele Tipps für die Probenarbeit und für den Aufbau eines vielfältigen Repertoires.

Die Workshops A15 und B14 bauen aufeinander auf, aber können auch einzeln belegt werden.

Der Workshop richtet sich an Lehrkräfte von Blechblasinstrumenten, Saxophon, Schlagwerk und Bigband-Leiter.

 

 

 

B15. Lyrics schreiben - Welt erfahren
B15. Lyrics schreiben - Welt erfahren

Dozent: Norman Sinn

 

Der Workshop widmet sich Ausdrucksformen der Jugendkultur, den künstlerischen Herangehensweisen in den populären Künsten und schlägt damit eine Brücke von den offenen Angeboten in der Subkultur zu der Arbeit in öffentlichen Musikschulen. Wie kann man Jugendliche in der Bandarbeit zum Lyrics schreiben anleiten? Wie entstehen ausgehend von den Elementen eines Musikstücks aus den ersten Reimen komplexe Texte mit Strophen und Refrain? Wie werden Kompetenzen zu Bühnenperformance, Körpersprache und Außenwirkung vermittelt? Welche Erzählformen werden im HipHop verwendet? Das Schreiben eines Songs als kreativer Prozess der Jugendlichen lässt diese vor der Gruppe über die eigenen Grenzen hinauswachsen, erweitert die Ausdrucksfähigkeiten und das Bewusstsein des eigenen Wirkens. Sie erfahren den individuellen Rhythmus von Sprache, können sich ausprobieren und ihre Songs aufnehmen. Am Beispiel aus 20 Jahren Erfurter Zughafen vom Produktionsbüro zum Creative Quartiermanagement wird der kreative Prozess vom ersten Reim bis zum fertigen Song vorgestellt und mit den Workshop-Teilnehmenden erprobt.

 

 

 

 

Sa: Workshops Modul C

Bitte wählen Sie aus diesem Modul C einen Workshop aus als erste Wahl. Falls dieser überbelegt ist oder aus Gründen mangelnder Teilnahme ausfällt, bitten wir Sie, uns Ihre Alternativwünsche anzugeben (Mehrfachnennung möglich).
Zu beachten: Eine Anerkennung ist nur möglich, wenn aus allen Modulen (Freitag: A und B bzw. Samstag: C und D) ein Workshop belegt wurde.

 

 

 

 

C1. Arbeit mit gemischten Streichergruppen und Anfängerorchestern
C1. Arbeit mit gemischten Streichergruppen und Anfängerorchestern

Dozenten: Birgit und Peter Boch

 

Die beiden jeweils aufeinander aufbauenden Module A und C bzw. B und D bieten Streicherlehrkräften Gelegenheit, sich mit verschiedenen Komponenten des gemeinschaftlichen Lernens in gemischten Gruppen und Anfängerorchestern in den ersten Streicherjahren zu beschäftigen. Dies bedeutet, dass die gemeinsame Arbeit auch in Proben stets mit unterrichtlichen Inhalten verbunden wird, also die Spieltechnik im Musizieren mit anderen verbessert wird. An Beispielen werden unterschiedliche Probentechniken praktisch durchgeführt. Hilfreich in diesem Zusammenhang ist es, sich auch mit den Grundlagen eines Nebeninstruments der Streicherfamilie vertraut zu machen, um in heterogenen Ensembles fachkompetente Hilfe anbieten zu können.

Dieser Workshop richtet sich an Lehrkräfte der Fachgruppe Streicher.

 

 

 

C2. Lebendiges Lernen und Musizieren mit Gitarren. Neue Materialien und Spielideen für das gemeinsame Musizieren
C2. Lebendiges Lernen und Musizieren mit Gitarren. Neue Materialien und Spielideen für das gemeinsame Musizieren

Dozenten: Jochen Buschmann und Clemens Völker

 

Probenpädagogik für Gitarrenensembles

Das Ensemblespiel ist das wichtigste Ergänzungsfach zum Gitarrenunterricht in Musikschulen. Es werden Standardspieltechniken beim Musizieren geübt und vertieft und darüber hinaus wichtige Kompetenzen des Musizierens erlernt. Schon mit leeren Saiten und wenigen technischen Hilfsmitteln erklingen einfache Basslinien, Klangflächen, rhythmische Muster oder freie Improvisationen für ein spannungsreiches Ensemblespiel von Anfang an.

Dieser Workshop richtet sich an Lehrkräfte von Zupfinstrumenten.

 

C3. „Wie sag ich’s meinem Kind“ oder „Hey Leute hört mal, wer da spielt“ Ensemblemusizieren von Duo bis Orchester. Motivation für Eltern und Schüler von Beginn an und schon davor!
C3. „Wie sag ich’s meinem Kind“ oder „Hey Leute hört mal, wer da spielt“ Ensemblemusizieren von Duo bis Orchester. Motivation für Eltern und Schüler von Beginn an und schon davor!

Dozent: Michael Dittrich

 

Musizieren in Ensembles – vom Duo bis zum Orchester – ist als „Ergänzungsfach“ an Musikschulen nicht wegzudenken. Wie aber bringt man Kinder, Jugendliche und auch oftmals die Eltern dazu, dass sie gern und breitwillig ihre Zeit und Kräfte dafür investieren? Die fachübergreifenden Workshops setzen bei den bereits bestehenden Ensembles an, thematisieren Motivation, praktische Tipps für den Unterricht und die so wertvolle Eltern-Mit-arbeit sowie den möglichen Ausbau der Ensemblearbeit.

Dieser Workshop kann von Lehrkäften aller Fachgruppen besucht werden.

 

 

 

C4. Tänzerische Frühförderung schon ab 4!
C4. Tänzerische Frühförderung schon ab 4!

Dozenten: Ludovic und Kathi Fourest

 

Leitung: Ludovic Fourest, Tanzparcours

Im Augenblick zu sein, das charakterisiert zeitgenössischen Tanz am besten. Kinder sind Experten auf diesem Gebiet. Was wie Spiel aussieht, ist letztlich ein Lernprozess. Je früher man Kinder begleitet, desto früher können sie ihre Fähigkeiten stärken. Die Idee ist, diesen kreativen Prozess selbst zu erleben. So wird man zum Spielpartner. Ziel ist es, die Freude am Spiel mit dem eigenen Körper zu entdecken, wie es Kinder spontan tun. Tänzerische Inhalte: partizipative Arbeitsweisen im zeitgenössischen Tanz, das Spiel mit Bewegungsimpulsen, Gruppendynamik und das Erforschen von Bewegungsmöglichkeiten mit Materialien.

Dieser Workshop richtet sich an Tanz-Lehkräfte.

 

 

 

C5. Körperarbeit für Musikerinnen und Musiker
C5. Körperarbeit für Musikerinnen und Musiker

Dozentin: Dr. Henriette Gärtner

 

Voraussetzung für ein gesundes Musizieren ist eine intensive und differenzierte Körperwahrnehmung. In diesem Workshop werden praktische Übungen gezeigt, die in den Unterricht spielerisch eingebaut werden können (es darf aktiv mitgemacht werden). Auch werden Sitzhilfen für das dynamische Sitzen vorgestellt. Theoretische Kenntnisse vermitteln das Verständnis der körperlichen Voraussetzungen zum gesunden Musizieren. Die ökonomische Körperhaltung ist dadurch charakterisiert, dass sie nur ein Minimum an muskulärer Aktivität benötigt. Die physiologische Körperhaltung bildet letztlich das Fundament für die Prävention von Belastungsschäden. Das Ziel ist eine ausgewogene Aufteilung der Gesamtbelastung auf den Bewegungsapparat, wobei statische Belastung zu vermeiden ist. Die Teilnehmenden sind herzlich dazu eingeladen, ihre eigenen oder Erfahrungen anderer einzubringen.

Die Workshops C5 und D4 bauen aufeinader auf, können aber auch einzeln belegt werden.

Dieser Workshop richtet sich an Lehrkräfte aller Fachgruppen.

 

 

 

C6. Gewaltfreie Pädagogik / Lernziel Glück
C6. Gewaltfreie Pädagogik / Lernziel Glück

Dozentin: Isabel Haberland

 

Im Zentrum steht ein ganzheitlicher Ansatz, der Techniken zur Persönlichkeitsstärkung und des Wohlbefindens vermittelt und das eigene pädagogische Handeln bewusst reflektiert. Die Inhalte nehmen Bezug auf Grundlagen der Positiven Psychologie, der systemisch- konstruktivistischen Pädagogik, der Salutogenese, der Logotherapie und der Resilienzforschung. Weiterhin basieren die Inhalte auf den validierten Erkenntnissen von Dr. Ernst Fritz Schubert und dem von ihm gegründeten Institut. Der Workshop geht praxisnah und sensibilisierend auf mögliche Situationen im Unterricht und dem Schulalltag ein. Nach einem einführenden Impuls durch die Dozentin kommen die Teilnehmenden direkt am Beispiel möglicher Situationen miteinander ins Gespräch.

Die Workshops C6 und D5 bauen aufeinander auf, können abr auch einzeln belegt werden.

Dieser Workshop kann von Lehrkräften aller Fachgruppen besucht werden.

 

 

C7. Musik-Kinesiologie für alle, die stressfrei unterrichten wollen
C7. Musik-Kinesiologie für alle, die stressfrei unterrichten wollen

Dozentin: Prof. Furugh Karimi-Djafar-Zadeh

 

Musik-Kinesiologie stellt die Verbindung von Musik, Emotion und Individuum her. Die ganzheitliche Betrachtung beim Erfahren von Musik eröffnet Musikerinnen und Musikern ein neues Feld, Musik zu genießen, die kraftvolle Wirkung der Musik zu nutzen und sich stressfrei auf der Bühne zu präsentieren. Ziel ist es, sowohl durch Körperarbeit, Atem- und Koordinationsübungen mit Freude und Motivation zu üben, als auch technisch schwierige Stellen mit Bewegungen („Gehirn-Jogging“) besser zu bewältigen. Die Techniken der Musik-Kinesiologie sind für Musikerinnen und Musiker wie auch für Pädagoginnen und Pädagogen aller Instrumente und für Gesang gleichermaßen bereichernd.

Die Workshops A6, B5, C7 und D6 bauen aufeinander auf, können aber auch einzeln belegt werden.

Dieser Workshop kann von Lehrkräften aller Fachgruppen belegt werden.

 

 

 

 

C8. Küchenlitho mit Cola - Druckworkshop
C8. Küchenlitho mit Cola - Druckworkshop

Dozentin: Rita Lass

 

Die Cola-Lithographie, auch Küchenlitho genannt, ist eine Flachdrucktechnik und basiert auf der Abstoßung von Fett und Wasser. Geätzt wird mit der in der Cola enthaltenen Phosphorsäure. Es ist eine experimentelle Technik für unikale Drucke in Serie. Man spart im Gegensatz zur Lithographie Zeit, benötigt keine gesundheitsschädlichen Lösemittel und es bedarf keiner voll ausgestatteten Druckwerkstatt. Stattdessen kann man in der Gruppe verschiedene Dinge, die sich im Haushalt finden, ausprobieren und mit großem Spaß Naturwissenschaften und Kunst verbinden. Wussten Sie zum Beispiel, dass man Fett mit Sojasoße entfernen kann? Mit etwas Übung, Geschick und Aufmerksamkeit ist die Technik kinderleicht und lässt sich gut in den Schulunterricht integrieren.

Die Workshops geben die Möglichkeit, die Technik der Küchenlithographie zu erlernen und eigene Grafiken zu drucken. Es wird jeweils in die Drucktechnik eingeführt und diese erprobt. Anschließend gestalten die Teilnehmenden eine Grafik mit eigenem Motiv. Wer an mehreren Workshops (A7, B6, C8, D7) teilnimmt, hat die Möglichkeit, tiefer in die Technik einzusteigen und mehrfarbig zu drucken. Vorkenntnisse sind nicht nötig.

Dieser Workshop richtet sich an Kunst-Lehrkräfte.

 

 

 

 

C9. Musiktheorie – Frische Blicke auf Bekanntes
C9. Musiktheorie – Frische Blicke auf Bekanntes

Dozent: Philipp Vandré

 

 

Musiktheorie vermag so viel mehr als allein die Grundlagen der Musiklehre bereitzustellen. Sie eröffnet die Räume, in denen Gehörtes und Gespieltes reflektiert werden kann, in denen sich neue, auch überraschende Perspektiven auftun und Musik in Kontexten erfahrbar wird, die weit über das Instrumentalspiel hinausgehen. In ausgewählten Fragestellungen und beispielhaften Aufgaben nähern wir uns bekannter Musik aus unterschiedlichen Perspektiven.

Die Workshops C9 und D8 bauen aufeinander auf, aber können auch einzeln belegt werden.

Dieser Workshop kann von Lehrkräften aller Fachgruppen belegt werden.

 

 

C10. Singen mit Leichtigkeit und Vergnügen Singen mit Leichtigkeit und Vergnügen
C10. Singen mit Leichtigkeit und Vergnügen Singen mit Leichtigkeit und Vergnügen

Dozentin: Barbara Völkel

 

Singen – DER WEG für ein Lernen mit Leichtigkeit und Vergnügen. Das Singen in Bewegung und Spiel ist nicht nur für Kinder lustvolles Musizieren. In der Gruppe stärkt es das Gemeinschaftsgefühl und gibt Sicherheit. Die Vertiefung musikalischer Grunderfahrungen in einer didaktischen Vielfalt führt „wie nebenbei“ zur Ausbildung und Festigung musikalischer Kompetenzen. Der Workshop entdeckt Kreisspiele neu, erschließt die musikalische Interaktion im Vormachen – Nachmachen, Zuhören – Wahrnehmen und regt zum spielenden Singen an.

Dieser Workshop richtet sich an EMP- und Gesangs-Lehrkräfte.

 

 

C11. Jazz für Klassiker und Klassikerinnen
C11. Jazz für Klassiker und Klassikerinnen

Dozent: Prof. Finn Wiesner

 

Die Workshops am Samstag sind sowohl für Jazz-Kenner als auch für klassisch ausgebildete Musikpädagoginnen und -pädagogen gedacht, die neugierig sind, von Jazzprofis zu lernen. Bei den Zugängen zu der Kunst des Jazz geht es vor allem um Inspiration und Improvisation. Mit Hilfe von Kolleginnen und Kollegen, die als Ko-Dozierende fungieren, macht die Jazz-Combo für alle die Charakteristik des Jazz erlebbar. Alle Teilnehmenden sind gebeten, ihr Instrument mitzubringen. Eine Rhythmus-Gruppe, Verstärker und Keyboard sind vorhanden.

Die Workshops C12 und D10 bauen aufeinander auf, aber können auch einzeln belegt werden.

Dieser Workshop richtet sich an alle Musikschul-Lehrkräfte.

 

 

Sa: Workshops Modul D

Bitte wählen Sie aus diesem Modul D einen Workshop aus als erste Wahl. Falls dieser überbelegt ist oder aus Gründen mangelnder Teilnahme ausfällt, bitten wir Sie, uns Ihre Alternativwünsche anzugeben (Mehrfachnennung möglich).
Zu beachten: Eine Anerkennung ist nur möglich, wenn aus allen Modulen (Freitag: A und B bzw. Samstag: C und D) ein Workshop belegt wurde.

 

 

D1. Arbeit mit gemischten Streichergruppen und Anfängerorchestern
D1. Arbeit mit gemischten Streichergruppen und Anfängerorchestern

Dozenten: Birgit und Peter Boch

 

Die beiden jeweils aufeinander aufbauenden Module A und C bzw. B und D bieten Streicherlehrkräften Gelegenheit, sich mit verschiedenen Komponenten des gemeinschaftlichen Lernens in gemischten Gruppen und Anfängerorchestern in den ersten Streicherjahren zu beschäftigen. Dies bedeutet, dass die gemeinsame Arbeit auch in Proben stets mit unterrichtlichen Inhalten verbunden wird, also die Spieltechnik im Musizieren mit anderen verbessert wird. An Beispielen werden unterschiedliche Probentechniken praktisch durchgeführt. Hilfreich in diesem Zusammenhang ist es, sich auch mit den Grundlagen eines Nebeninstruments der Streicherfamilie vertraut zu machen, um in heterogenen Ensembles fachkompetente Hilfe anbieten zu können.

Dieser Workshop richtet sich an Lehrkräfte der Fachgruppe Streicher.

 

 

 

D2. Lebendiges Lernen und Musizieren mit Gitarren. Neue Materialien und Spielideen für das gemeinsame Musizieren
D2. Lebendiges Lernen und Musizieren mit Gitarren. Neue Materialien und Spielideen für das gemeinsame Musizieren

Dozenten: Jochen Buschmann und Clemens Völker

 

Spielräume für Gitarren

Von musikalischen Spielen und spielerischem Lernen: Es geht um die improvisierende Gestaltung von Musik, das modulare Musizieren ohne Noten, und die musikalische Kommunikation z. B. im Frage-Antwort Modus. Ritualisierte Spieleinheiten trainieren das Üben und technische Standards – aus Üben wird Musizieren! Musikalische Spiele oder das spielerische Erlernen der Notenschrift z. B. mit Kartenspielen machen den Unterricht lebendiger – nicht nur in der Gruppe.

Dieser Workshop richtet sich an Lehrkräfte von Zupfinstrumenten.

 

 

 

D3. Tänzerische Arbeit mit Jugendlichen
D3. Tänzerische Arbeit mit Jugendlichen

Dozenten: Ludovic und Kathi Fourest

 

Wer mit Jugendlichen arbeitet, kennt sicher das Gefühl, vor einer hermetischen Wand zu stehen, ausgeschlossen zu sein. Mit welchem Impuls, mit welcher Idee kann man sie erreichen? Jugendliche sind häufig einsam mit ihren inneren Prozessen. Körperarbeit bringt diese in Bewegung und kann beängstigend, weil offenbarend sein. Sie kann aber auch sehr befreiend und freudvoll sein. Entscheidend ist die eigene Haltung, die Jugendlichen eben nicht allein zu lassen; die Bereitschaft, sich auf einen partizipativen Prozess einzulassen. Tänzerische Inhalte: partizipative Arbeitsweise im zeitgenössischen Tanz, gruppendynamische Bewegungsimpulse durch den Raum, Basiselemente für ein tänzerisches Training, Arbeit zu zweit und in kleinen Gruppen.

Dieser Workshop richtet sich an Tanz-Lehrkräfte.

 

 

 

D4. Körperarbeit für Musikerinnen und Musiker mit Schwerpunkt auf das Sitzen
D4. Körperarbeit für Musikerinnen und Musiker mit Schwerpunkt auf das Sitzen

Dozentin: Dr. Henriette Gärtner

 

Voraussetzung für ein gesundes Musizieren ist eine intensive und differenzierte Körperwahrnehmung. In diesem Workshop werden praktische Übungen gezeigt, die in den Unterricht spielerisch eingebaut werden können (es darf aktiv mitgemacht werden). Auch werden Sitzhilfen für das dynamische Sitzen vorgestellt. Theoretische Kenntnisse vermitteln das Verständnis der körperlichen Voraussetzungen zum gesunden Musizieren. Die ökonomische Körperhaltung ist dadurch charakterisiert, dass sie nur ein Minimum an muskulärer Aktivität benötigt. Die physiologische Körperhaltung bildet letztlich das Fundament für die Prävention von Belastungsschäden. Das Ziel ist eine ausgewogene Aufteilung der Gesamtbelastung auf den Bewegungsapparat, wobei statische Belastung zu vermeiden ist. Die Teilnehmenden sind herzlich dazu eingeladen, ihre eigenen oder Erfahrungen anderer einzubringen.

Die Workshops C5 und D4 bauen aufeinader auf, können aber auch einzeln belegt werden.

Dieser Workshop richtet sich an Lehrkräfte aller Fachgruppen.

 

 

D5. Gewaltfreie Pädagogik / Lernziel Glück
D5. Gewaltfreie Pädagogik / Lernziel Glück

Dozentin: Isabel Haberland

 

Im Zentrum steht ein ganzheitlicher Ansatz, der Techniken zur Persönlichkeitsstärkung und des Wohlbefindens vermittelt und das eigene pädagogische Handeln bewusst reflektiert. Die Inhalte nehmen Bezug auf Grundlagen der Positiven Psychologie, der systemisch- konstruktivistischen Pädagogik, der Salutogenese, der Logotherapie und der Resilienzforschung. Weiterhin basieren die Inhalte auf den validierten Erkenntnissen von Dr. Ernst Fritz Schubert und dem von ihm gegründeten Institut. Der Workshop geht praxisnah und sensibilisierend auf mögliche Situationen im Unterricht und dem Schulalltag ein. Nach einem einführenden Impuls durch die Dozentin kommen die Teilnehmenden direkt am Beispiel möglicher Situationen miteinander ins Gespräch.

Die Workshops C6 und D5 bauen aufeinander auf, können abr auch einzeln belegt werden.

Dieser Workshop kann von Lehrkräften aller Fachgruppen besucht werden.

 

 

 

D6. Musik-Kinesiologie für alle, die stressfrei unterrichten wollen
D6. Musik-Kinesiologie für alle, die stressfrei unterrichten wollen

Dozentin: Prof. Furugh Karimi-Djafar-Zadeh

 

Musik-Kinesiologie stellt die Verbindung von Musik, Emotion und Individuum her. Die ganzheitliche Betrachtung beim Erfahren von Musik eröffnet Musikerinnen und Musikern ein neues Feld, Musik zu genießen, die kraftvolle Wirkung der Musik zu nutzen und sich stressfrei auf der Bühne zu präsentieren. Ziel ist es, sowohl durch Körperarbeit, Atem- und Koordinationsübungen mit Freude und Motivation zu üben, als auch technisch schwierige Stellen mit Bewegungen („Gehirn-Jogging“) besser zu bewältigen. Die Techniken der Musik-Kinesiologie sind für Musikerinnen und Musiker wie auch für Pädagoginnen und Pädagogen aller Instrumente und für Gesang gleichermaßen bereichernd.

Die Workshops A6, B5, C7 und D6 bauen aufeinander auf, können aber auch einzeln belegt werden.

Dieser Workshop kann von Lehrkräften aller Fachgruppen belegt werden.

 

 

 

D7. Küchenlitho mit Cola - Druckworkshop
D7. Küchenlitho mit Cola - Druckworkshop

Dozentin: Rita Lass

 

Die Cola-Lithographie, auch Küchenlitho genannt, ist eine Flachdrucktechnik und basiert auf der Abstoßung von Fett und Wasser. Geätzt wird mit der in der Cola enthaltenen Phosphorsäure. Es ist eine experimentelle Technik für unikale Drucke in Serie. Man spart im Gegensatz zur Lithographie Zeit, benötigt keine gesundheitsschädlichen Lösemittel und es bedarf keiner voll ausgestatteten Druckwerkstatt. Stattdessen kann man in der Gruppe verschiedene Dinge, die sich im Haushalt finden, ausprobieren und mit großem Spaß Naturwissenschaften und Kunst verbinden. Wussten Sie zum Beispiel, dass man Fett mit Sojasoße entfernen kann? Mit etwas Übung, Geschick und Aufmerksamkeit ist die Technik kinderleicht und lässt sich gut in den Schulunterricht integrieren.

Die Workshops geben die Möglichkeit, die Technik der Küchenlithographie zu erlernen und eigene Grafiken zu drucken. Es wird jeweils in die Drucktechnik eingeführt und diese erprobt. Anschließend gestalten die Teilnehmenden eine Grafik mit eigenem Motiv. Wer an mehreren Workshops (A7, B6, C8, D7) teilnimmt, hat die Möglichkeit, tiefer in die Technik einzusteigen und mehrfarbig zu drucken. Vorkenntnisse sind nicht nötig.

Dieser Workshop richtet sich an Kunst-Lehrkräfte.

 

 

 

D8. Musiktheorie – Frische Blicke auf Bekanntes
D8. Musiktheorie – Frische Blicke auf Bekanntes

Dozent: Philipp Vandré

 

Musiktheorie vermag so viel mehr als allein die Grundlagen der Musiklehre bereitzustellen. Sie eröffnet die Räume, in denen Gehörtes und Gespieltes reflektiert werden kann, in denen sich neue, auch überraschende Perspektiven auftun und Musik in Kontexten erfahrbar wird, die weit über das Instrumentalspiel hinausgehen. In ausgewählten Fragestellungen und beispielhaften Aufgaben nähern wir uns bekannter Musik aus unterschiedlichen Perspektiven.

Die Workshops C9 und D8 bauen aufeinander auf, aber können auch einzeln belegt werden.

Dieser Workshop richtet sich an Musikschul-Lehrkräfte aller Fachgruppen.  

 

 

 

D9. Einblicke ins Arrangieren
D9. Einblicke ins Arrangieren
D10. Jazz für Klassiker und Klassikerinnen
D10. Jazz für Klassiker und Klassikerinnen

Dozent: Prof. Finn Wiesner

 

Die Workshops am Samstag sind sowohl für Jazz-Kenner als auch für klassisch ausgebildete Musikpädagoginnen und -pädagogen gedacht, die neugierig sind, von Jazzprofis zu lernen. Bei den Zugängen zu der Kunst des Jazz geht es vor allem um Inspiration und Improvisation. Mit Hilfe von Kolleginnen und Kollegen, die als Ko-Dozierende fungieren, macht die Jazz-Combo für alle die Charakteristik des Jazz erlebbar. Alle Teilnehmenden sind gebeten, ihr Instrument mitzubringen. Eine Rhythmus-Gruppe, Verstärker und Keyboard sind vorhanden.

Die Workshops C12 und D10 bauen aufeinander auf, aber können auch einzeln belegt werden.

Dieser Workshop richtet sich an alle Musikschul-Lehrkräfte.

 

 

 

D11. Chamäleons oder die Liebe zum Beruf
D11. Chamäleons oder die Liebe zum Beruf

Dozentin: Prof. Dr. Silke Kruse-Weber, Graz

 

Sie müssen sich in jede gegebene Situation einfühlen und sich ihr anpassen: kreativ, kommunikativ und flexibel - wie ein Chamäleon. Die vielfältige Arbeit von Instrumental- und Gesangslehrenden im Spannungsfeld zwischen Pädagogik und Künstlerdasein, zwischen elementarer Musikvermittlung und musikalischer Exzellenz steht im Mittelpunkt eines gleichnamigen Dokumentarfilms, der den Fragen nachgeht:. Wie und wo arbeiten die Instrumental- und Gesangslehrkräfte eigentlich? Vor welchen Herausforderungen stehen sie? Zudem beleuchtet der Film die vielen möglichen Ansätze des Musizierens, bietet einen Blick hinter die Kulissen musikalischer Exzellenz, mit einem Beitrag zu Diversität, Inklusion und Identität in der Instrumental- und Gesangspädagogik. Prof. Dr. Silke Kruse-Weber von der Kunstuniversität Graz hat den Film wissenschaftlich begleitet. „Chamäleons oder die Liebe zum Beruf“ gibt Zeugnis von Kraft der Musik, vom Wert der pädagogischen Arbeit, und ist zugleich ein Plädoyer für die Freiheit im künstlerischen Ausdruck.

Dieser Workshop richtet sich an alle Musikschul-Lehrkräfte.

 

 

Teilnahme

Tagungsgebühr

 

125 EUR für zwei Tage / 69 EUR für einen Tag

In der Tagungsgebühr sind enthalten: der Tagungsausweis für alle Veranstaltungen (Vorträge, Präsentationen, Workshops), die Versorgung mit Kaffee, Mittags- und Abendimbiss sowie der Eintritt zur Performance mit Finger Food.

Nicht enthalten ist die Unterkunft.

 

ggf. abweichende Rechnungsadresse

Die Rechnung wird nach Anmeldeschluss an Ihre Privatadresse verschickt.

Sollte die Rechnung an Ihre Einrichtung/Musikschule/Kunstschule ausgestellt werden, bitten wir Sie um einen entsprechenden Hinweis.

 

 

 

Hinweise für den Veranstalter

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